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Besuch bei Volvo Construction Equipment in Konz-Könen
Besuch bei Volvo Construction Equipment in Konz-Könen
Wertschöpfung und Standortentwicklung im Fokus: Besuch bei Volvo Construction Equipment in Konz-Könen
Welche Rahmenbedingungen benötigen internationale Industrieunternehmen, um langfristig erfolgreich an einem Standort zu wachsen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Unternehmensbesuchs bei der Volvo Construction Equipment Germany GmbH in Konz-Könen.
Gemeinsam mit Landrat Stefan Metzdorf, Marcel Dawen, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Konz, sowie Vertreterinnen und Vertretern des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums besuchte die Wirtschaftsförderung Trier-Saarburg den Standort des weltweit tätigen Baumaschinenherstellers.
Empfangen wurden die Gäste von Geschäftsführer Tommy Bengtsson, der die Entwicklung des Unternehmens sowie die besondere Rolle des Standorts Konz innerhalb des internationalen Volvo-Konzerns vorstellte. Im anschließenden Austausch standen sowohl die wirtschaftliche Bedeutung des Unternehmens als auch aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven im Fokus.
Besonders beeindruckend ist die umfassende Wertschöpfung, die am Standort Konz gebündelt wird. Von Einkauf und Planung über Konstruktion und Produktion bis hin zu Vertrieb, Test- und Trainingsbereichen sind zahlreiche Unternehmensfunktionen an einem Standort vereint. Damit nimmt Konz innerhalb des Konzerns eine wichtige Rolle ein und trägt wesentlich zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens bei.
Mit rund 950 Mitarbeitenden gehört Volvo Construction Equipment zu den größten industriellen Arbeitgebern in der Region Trier-Saarburg. Der Standort verbindet internationale Ausrichtung mit einer starken regionalen Verankerung und bietet qualifizierte Arbeitsplätze in unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern.
Im Rahmen eines Rundgangs durch die Produktions- und Testbereiche erhielten die Teilnehmenden Einblicke in moderne Fertigungsprozesse, innovative Technologien und die hohen Qualitätsstandards des Unternehmens. Dabei wurde deutlich, wie eng industrielle Kompetenz, technologische Entwicklung und internationale Märkte miteinander verknüpft sind.
Neben den betrieblichen Themen wurden auch standortrelevante Rahmenbedingungen diskutiert. Dazu zählten insbesondere die Verkehrsanbindung, die Erreichbarkeit des Standorts für Mitarbeitende und Geschäftspartner sowie die Verfügbarkeit von Übernachtungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten für internationale Gäste. Diese Faktoren gewinnen insbesondere für global agierende Unternehmen zunehmend an Bedeutung und spielen eine wichtige Rolle für die Attraktivität eines Wirtschaftsstandorts.
Landrat Stefan Metzdorf unterstrich die Bedeutung des Unternehmens für die Region: „Volvo Construction Equipment zeigt eindrucksvoll, welche industrielle Stärke in unserem Landkreis vorhanden ist. Die Bündelung wesentlicher Teile der Wertschöpfung an einem Standort ist ein wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Trier-Saarburg.“
Die Wirtschaftsförderung Trier-Saarburg bedankt sich bei Geschäftsführer Tommy Bengtsson und seinem Team für die offenen Gespräche sowie die interessanten Einblicke in das Unternehmen und seine Entwicklungsperspektiven.