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Arbeitsmarktzahlen Dezember 2025

Aktuelle Arbeitsmarktzahlen der Bundesagentur für Arbeit für Dezember 2025 – Deutschland und Bundesländer

Im Dezember 2025 hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) die Arbeitsmarktdaten zum Jahresende veröffentlicht. Bundesweit stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 23.000 auf etwa 2,908 Millionen Menschen, was saisonal üblich ist, da zum Jahresende weniger Neueinstellungen erfolgen. Die gesamtdeutsche Arbeitslosenquote lag bei 6,2 Prozent, ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem November und um 0,2 Prozentpunkte gegenüber Dezember 2024. Damit zeigt sich der Arbeitsmarkt weiterhin unter Druck durch eine schwache konjunkturelle Lage und fehlenden wirtschaftlichen Rückenwind. Im Jahresvergleich ist die Zahl der Arbeitslosen um rund 101.000 gestiegen. Insgesamt bleibt die Lage angespannt, da die Zahl der offenen Stellen rückläufig ist und die Nachfrage nach Arbeitskräften gedämpft ist.

Regional zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Die Arbeitslosenquoten variieren erheblich; traditionell niedrigere Werte finden sich in Bayern und Baden-Württemberg mit Quoten um etwa 4,0 Prozent bzw. 4,5 Prozent, während in einigen ostdeutschen Ländern wie Sachsen-Anhalt oder Sachsen höhere Quoten herrschen. Nordrhein-Westfalen lag im Dezember bei 7,6 Prozent, leicht über dem Vorjahreswert. Thüringen wies eine Quote von etwa 6,3 Prozent auf.

Rheinland-Pfalz im Dezember 2025:

Für das Land Rheinland-Pfalz ergeben die Daten der Bundesagentur für Arbeit für Dezember 2025, dass 125.300 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet waren. Die Arbeitslosenquote in Rheinland-Pfalz lag bei 5,5 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Arbeitslosen leicht. Damit liegt Rheinland-Pfalz weiterhin unter dem gesamtdeutschen Durchschnitt, aber die Arbeitslosigkeit ist im Jahresvergleich leicht gestiegen. Die Unterbeschäftigung, die neben Arbeitslosen auch Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen umfasst, lag bei rund 154.700 Personen, ebenfalls leicht über dem Vorjahr.

Vergleich der Landkreise Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich und Bitburg-Prüm:

Trier-Saarburg weist über den betrachteten Zeitraum eine Arbeitslosenquote zwischen 3,2 und 3,6 Prozent auf und liegt damit durchgehend im unteren Bereich. Im Jahresverlauf zeigt sich eine leicht rückläufige Tendenz, was auf eine stabile Arbeitsmarktlage hindeutet.

Der Landkreis Bernkastel-Wittlich liegt mit Werten zwischen 3,8 und 4,6 Prozent spürbar über Trier-Saarburg und Bitburg-Prüm. Zwar ist auch hier im Verlauf ein Rückgang gegenüber den höheren Anfangswerten erkennbar, insgesamt bleibt die Arbeitslosenquote jedoch die höchste der drei Landkreise.

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm zeigt mit Quoten von überwiegend 3,3 bis 3,6 Prozent eine sehr stabile Entwicklung und liegt meist leicht unter Trier-Saarburg. Im Vergleich zum Vorjahr bleibt die Arbeitsmarktlage nahezu unverändert und weiterhin günstig.

Im direkten Vergleich schneidet Bitburg-Prüm am besten ab, dicht gefolgt von Trier-Saarburg, während Bernkastel-Wittlich trotz Verbesserungen eine höhere Arbeitslosenquote aufweist.

Jahresvergleich zum Vorjahr

Im Vergleich zum Dezember 2024 sind die Arbeitslosenzahlen in Deutschland insgesamt gestiegen und die Arbeitslosenquote hat zugelegt. Auch in Rheinland-Pfalz ist ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen, wenn auch moderater als im Bundesdurchschnitt. Die regionale Betrachtung zeigt, dass strukturelle Unterschiede zwischen Landkreisen bestehen: ländliche Regionen wie Bitburg-Prüm profitieren oft von stabileren Beschäftigungsverhältnissen, während in stärker urbanisierten oder wirtschaftlich diverseren Regionen wie Trier-Saarburg und Bernkastel-Wittlich die Arbeitsmarktdynamik höher ist. Diese Unterschiede spiegeln langfristige regionale Arbeitsmarktstrukturen wider.

Zusammenfassend zeigt sich, dass der Arbeitsmarkt in Deutschland zum Jahresende 2025 durch eine insgesamt höhere Arbeitslosigkeit und eine steigende Quote geprägt ist.

Rheinland-Pfalz liegt leicht unter dem gesamtdeutschen Niveau, aber die Tendenz ist ähnlich: eine leicht steigende Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr. Regionale Unterschiede zwischen den Landkreisen verdeutlichen, dass lokale Wirtschaftslage und Struktur weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit (www.arbeitsagentur.de)

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