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Machbarkeitsstudie Turbofläche Osburg

Am 14. Januar 2026 hat Staatssekretär Daniel Stich im Rahmen des landesweiten Turboflächenprojekts den Kommunen Polch, Osann-Monzel/Platten und Osburg ihre jeweiligen Machbarkeitsstudien übergeben. Damit wurde ein wichtiger Meilenstein für die weitere Entwicklung potenzieller Gewerbeflächen erreicht.

Die Machbarkeitsstudien bilden eine fundierte fachliche Grundlage, auf deren Basis die Kommunen nun über mögliche nächste Schritte entscheiden können. Ziel des Projekts ist es, die Entwicklung neuer, gut angebundener Gewerbeflächen zu beschleunigen und den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz nachhaltig zu stärken – auch mit Blick auf international agierende Unternehmen.

Staatssekretär Daniel Stich betonte die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen:
„Die Entwicklung neuer Gewerbeflächen ist planerisch und rechtlich anspruchsvoll. Deshalb begleiten wir die Kommunen frühzeitig und schaffen die Voraussetzungen auf Landesebene. Entscheidend bleibt dabei immer der Wille vor Ort.“

Landesweiter Ansatz mit individueller Ausgestaltung

Seit Juli 2025 beauftragt das Ministerium des Innern und für Sport gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau die Durchführung von individuellen Machbarkeitsstudien für 13 Standorte mit insgesamt 22 potenziellen Turboflächen in Rheinland-Pfalz. Unterstützt wird der Prozess durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität. Die Auswahl der Standorte erfolgte auf Grundlage einer landesweiten Analyse.

Wichtige Kriterien waren unter anderem:

  • gute verkehrliche Anbindung, insbesondere an Autobahnen,

  • ausreichende Flächengröße und -eignung,

  • möglichst geringe Nutzungskonflikte,

  • sowie eine strukturpolitische Bedeutung für die jeweilige Region.

Dabei wurde auf eine ausgewogene Verteilung der Standorte über alle fünf regionalen Planungsgemeinschaften, unterschiedliche Gebietstypen und verschiedene kommunale Ebenen geachtet. Die betrachteten Flächen befinden sich zudem in unterschiedlichen Entwicklungsstadien – von frühen Konzeptüberlegungen bis hin zu bereits planerisch gesicherten Flächen.

Wirtschaftsförderung Trier-Saarburg GmbH (WFG) begleitet den Prozess

Die WFG war bei der Übergabe der Machbarkeitsstudie in Osburg vor Ort vertreten und unterstützt das Vorhaben aktiv. Als regionale Wirtschaftsförderung begleitet die WFG den Prozess konstruktiv und ist gespannt auf die weiteren Entwicklungsschritte am Standort.

Ob und in welcher Form ein Gewerbegebiet realisiert wird, liegt weiterhin in der Entscheidungshoheit der jeweiligen Kommune. Das Land Rheinland-Pfalz sowie die beteiligten Fachressorts bieten dabei eine enge fachliche Begleitung an.

Staatssekretär Stich dankte den beteiligten Städten, Verbandsgemeinden und Ortsgemeinden ausdrücklich für die engagierte Zusammenarbeit und lud zugleich alle Kommunen in Rheinland-Pfalz ein, geeignete, gut angebundene und regional bedeutsame Flächen für das neue Landesentwicklungsprogramm zu melden.

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